Die Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin am Standort Frankfurt Höchst unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med Markus Müller-Schimpfle hat vergangene Woche ein neues, hochmodernes Mammografiegerät in Betrieb genommen. Mit der Neuanschaffung setzt die Klinik einen weiteren wichtigen Schritt zur Optimierung der Patientenversorgung und zur Stärkung der diagnostischen Qualität.
Spürbar mehr Komfort bei der Untersuchung
Ein zentrales Merkmal des neuen Systems ist der deutlich erhöhte Patientenkomfort bei der Mammografie. Möglich wird dies durch eine weichere und individuell anpassbare Komprimierung, die mit weniger Druck auskommt als bisherige Geräte. Zusätzlich haben die Patient:innen (auf 100 Frauen mit Brustkrebs kommt 1 Mann mit Brustkrebs) die Möglichkeit, den Kompressionsdruck aktiv selbst mitzusteuern. Ziel ist es, die Untersuchung so schonend und angenehm wie möglich zu gestalten – ohne Abstriche bei der Bildqualität.
Höchste Bildqualität – 2D und 3D
Das neue Mammografiegerät ermöglicht weiterhin sowohl 2D- als auch 3D-Mammografien (Tomosynthese). Durch die verbesserte Darstellung kleiner Strukturen und eine erhöhte Sensitivität bei der Krebsentdeckung können Auffälligkeiten noch präziser erkannt werden. Gleichzeitig bleibt die Rate falsch-positiver Befunde stabil – ein wichtiger Faktor für die diagnostische Sicherheit. So können unnötige psychische Belastungen der Patientinnen minimiert werden.
Künstliche Intelligenz als nächster Schritt
In den kommenden Wochen wird das System zusätzlich um eine KI-basierte Befundungssoftware erweitert. Die Künstliche Intelligenz löst dabei den Menschen nicht ab, sie unterstützt ihn jedoch und soll so die Befundsicherheit weiter erhöhen. So kann sie zur noch zuverlässigeren Erkennung von Brustkrebs beitragen.
Kontakt:
Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle
Chefarzt Radiologie
Telefon: 069 3106-50205
Fax: 069 3106-50293
E-Mail: radiologie@varisano.de