Das künstliche Kniegelenk

Im frühen Stadium eines symptomatischen Gelenkverschleißes (Arthrose) des Kniegelenks hilft in der Regel eine konservative Therapie. In besonderen Fällen kann auch durch eine operative Korrektur eine deutliche Verbesserung der Symptome erzielt werden. Ist der Gelenkverschleiß (Arthrose) jedoch fortgeschritten, besteht bei entsprechenden Beschwerden die Indikation zur Implantation eines künstlichen Kniegelenks (Knieprothese). 

Je nach Ausprägung und Verteilungsmuster der Arthrose können nur Anteile des Kniegelenks oder wenn notwendig das gesamte Gelenk ersetzt werden. Wir verwenden dabei je nach Bedarf die folgenden Prothesentypen:

  • Schlittenprothese
  • Bikondyläre Kniegelenkprothese
  • Individuelle Kniegelenkprothese
  • Spezialprothesen bei Wechseloperationen

Behandlungsverlauf

Sollte bei Ihnen die Implantation einer Knieprothese notwendig sein, erhalten Sie im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung Frankfurt Höchst zunächst eine kompetente ambulante Beratung.

Ihr stationärer Klinikaufenthalt beträgt in der Regel eine Woche. Die Operation wird unter modernsten Anästhesieverfahren durchgeführt, um die Schmerzen nach der OP so gering wie möglich zu halten. Bereits am Folgetag der Operation stehen Sie auf und üben das Gehen und die Beweglichkeit. Zum Zeitpunkt der Entlassung haben Sie das Treppensteigen geübt und sollten eine Beugefähigkeit von mindestens 90 Grad erzielt haben. In der Regel schließt sich eine dreiwöchige Nachbehandlung in einer Rehabilitationsklinik an den Aufenthalt in unserer Klinik an.

TV-Beitrag „Prof. Daecke ist nicht in die Knie zu zwingen“, kabel1, aus „Die Klinik“