Studienzentrum für Kardiologie

Seit mehr als 20 Jahren beteiligt sich die Klinik für Innere Medizin 1 regelmäßig an klinischen Studien und Registern. Gründe für den Aufbau unseres Kardiologischen Studienzentrums waren der Wunsch, uns aktiv an der Weiterentwicklung der Behandlung von Herzkranken zu beteiligen, die Möglichkeit, uns einem Teil unserer Patient:innen besonders intensiv widmen zu können – und ein wenig auch der Ehrgeiz, uns mit den besten kardiologischen Kliniken Deutschlands zu messen.

Wir in Höchst sind besonders stolz darauf, gemeinsam mit unseren Studienpatient:innen an der Prüfung zweier neuartiger Medikamente beteiligt gewesen zu sein, die seither nicht nur von den Behörden zugelassen wurden, sondern der früheren Behandlung so überlegen sind, dass diese neuen Medikamente inzwischen von allen maßgeblichen Leitlinien anstelle des früher üblichen Medikaments empfohlen werden.

Unsere Studienpatient:innen werden von einem erfahrenen und für klinische Studien ausgebildeten Team unter der Leitung von Dr. Kadel durch Fachärzt:innen und Assistenzärzt:innen der Klinik für Innere Medizin 1 betreut.

Warum klinische Studien?

Neue Medikamente müssen, bevor sie von den Behörden zugelassen und für eine ärztliche Verordnung zur Verfügung stehen, mit größtmöglicher Sorgfalt auf ihre Wirksamkeit und ihre Sicherheit geprüft werden. Auch bereits verfügbare Medikamente müssen auf ihre Wirksamkeit geprüft werden, wenn sie für Krankheitsbilder zugelassen werden sollen, für die bisher keine Zulassung vorlag.

Unsere Studienschwerpunkte:

Wir beteiligen uns überwiegend an großen internationalen Studien zur Behandlung von Patient:innen mit akutem Herzinfarkt oder einer chronischen Erkrankung der Herzkranzgefäße. Dabei werden Medikamente zur Verminderung der Aktivität der Blutplättchen („Blutverdünnung“) geprüft, Medikamente zur Beeinflussung des Fettstoffwechsels, u. a. zur Senkung des LDL-Cholesterins und zur Anhebung des HDL-Cholesterins sowie entzündungshemmende Medikamente. Zudem waren oder sind wir beteiligt an der Prüfung von Medikamenten zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Patient:innen mit Vorhofflimmern und zur Behandlung einer akuten oder chronischen Herzschwäche.

Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns an.

Kontakt zum Studiensekretariat der Kardiologie

Telefon: 069 3106-3806