Wenn Sie sowohl mit Menschen als auch Technik und Naturwissenschaften gut umgehen können, dann sollten Sie sich die Ausbildung zum/zur Medizinisch Technischen Assistent:in (MTA) ansehen. Sie bereitet (u. a.) darauf vor, Röntgenaufnahmen zu erstellen oder Körperflüssigkeiten im Labor zu untersuchen. Ohne MTA würde es also in der Medizin drunter und drüber gehen. Schließlich brauchen die Mediziner:innen die gewonnenen Ergebnisse, um punktgenaue Diagnosen stellen und Therapien anordnen zu können. In welchem Bereich Sie später arbeiten möchten, entscheiden Sie selbst. Denn in der Ausbildung zum/zur MTA kann man sich bei uns auf Radiologie oder Laboratoriumsmedizin spezialisieren. MTA sind zudem auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Die Ausbildung bereitet auf die Arbeit an unterschiedlichsten Einsatzorten vor:

• in einem Krankenhaus
• in einer Praxis
• in der Industrie
• in der Forschung
• bei staatlichen Ämtern

Der Beruf der/des medizinisch-technischen Assistent:in stellt hohe Anforderungen an die sozialen Kompetenzen und setzt naturwissenschaftliches wie auch technisches Verständnis voraus. Wichtig ist uns, dass unsere Auszubildenden mit Freude und Motivation an der Ausbildung teilnehmen, um sie mit einem staatlichen Examen erfolgreich nach drei Jahren abschließen zu können. Nach der Ausbildung gibt es viele Möglichkeiten der Spezialisierung in einem Fachgebiet wie auch die Chance zur Weiterbilden und Qualifizieren für verantwortungsvolle Aufgaben.

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Leiterin
Samya Lahyani

Kontakt

Schule für Medizinisch Technische Assistenten in der Medizin
des Klinikums Frankfurt Höchst
Gotenstraße 6
65929 Frankfurt am Main
Telefon: 069 3106-3043
E-Mail: mta-schule@varisano.de

Interesse an einer Ausbildung?

Die Ausbildung beginnt zum 1. Oktober eines jeden Jahres. Bewerbungen sind ganzjährig auf dem Postweg oder online möglich.


Folgende Unterlagen sollte das Bewerbungsschreiben enthalten:

  • Anschreiben

  • Lebenslauf

  • sowie die letzten Zeugnisse

  • ggf. Nachweis von Praktika

Ihre Bewerbung senden Sie an die oben genannte Kontaktadresse.

Medizinisch-technische Laborassistent:innen (MTA-L)

 

MTA-L analysieren im Labor Blut- oder Gewebeproben, suchen nach Krankheitserregern, erstellen Blutbilder oder untersuchen Bakterien, Viren und Körperzellen. Dafür arbeiten sie beispielweise mit technischen Hilfsmitteln wie Mikroskopen und Zentrifugen. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind häufig Grundlage für ärztliche Diagnosen.

Zu den Aufgaben einer/s MTA-L gehören u. a.:

  • Untersuchung von Körperflüssigkeiten (Blut, Urin, etc.)
  • Mikroskopieren
  • Blutentnahme
  • Gewebeuntersuchungen
  • Bakterielle Untersuchungen
  • Gentechnik
  • Informationstechnologie

Medizinisch-technische Radiologieassistent:innen (MTA-R)

 

MTA-R arbeiten mit Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, die Strahlung einsetzen. Sie machen beispielsweise Röntgenaufnahmen des menschlichen Körpers, um innere Erkrankungen oder Verletzungen sichtbar zu machen. In der Strahlentherapie sind sie zuständig für die Bestrahlungsbehandlung von Tumorpatient:innen. In der Nuklearmedizin nutzen sie computerunterstützten Kameras, Messgeräte und radioaktive Substanzen, um Informationen über Form, Lage und Funktion von Organen zu gewinnen.

Zu den Aufgaben einer/s MTA-R gehören u. a.:

  •  Konventionelle Röntgenaufnahmen
  • Kontrastmitteluntersuchungen
  • Schnittbildverfahren
  • Bestrahlungen bösartiger Tumore
  • Untersuchungen mit radioaktivem Material
  • Arztassistenz
  • lnformationstechnologie

Was sollten Bewerber:innen mitbringen?

Biologie, Physik und Chemie sollten zu den besseren Fächern im Zeugnis unserer Bewerber:innen gehören (oder zumindest sollten Sie ein gewisses Gespür dafür mitbringen). Wenn Sie dann noch Spaß an Technik haben und zugleich gerne mit Menschen arbeiten, dann sind Sie bei uns in der Ausbildung genau richtig. Denn Empathie, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein gehören zu den wichtigen Voraussetzungen für diesen Beruf.

Folgende Voraussetzungen gilt es zudem zu erfüllen:

  • Logisches Denken
  • Koordiniertes, strukturiertes Arbeiten
  • Organisatorische Fähigkeiten
  • Sprachkurs-Voraussetzung ist B2
  • gültige Aufenthaltsgenehmigung mit Beginn der Ausbildung
  • Flexibilität (Rufbereitschaft, Nacht- und Wochenenddienste)
  • Pflichtbewusstsein und wirtschaftliches Handeln
  • Interesse an kontinuierlicher Fort- und Weiterbildung

... sowie folgende „harte“ Fakten:

  • Mittlere Reife oder Abitur
  • Mindestalter 17 Jahre bei Ausbildungsbeginn
  • ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung.

Ausbildungsdauer, -umfang etc.

Ausbildungsdauer:
3 Jahre


Praxis:
Die praktische Ausbildung für die Fachbereiche Radiologie und Labor erfolgt in den entsprechenden Abteilungen des Klinikums Frankfurt Höchst, das in der Nähe unserer Schule liegt, sowie in den Abteilungen unserer Kooperationspartner.

Ein Beruf mit Perspektive!

Eine Ausbildung zur/zum MTA lohnt sich. MTA sind auf dem Arbeitsmarkt stark gesucht. Zusätzlich bietet der Beruf vielfältige Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.

Notengebung:
Die Notengebung setzt sich aus Klausuren (pro Unterrichtsfach ein bis zwei), Referaten und mündlicher Mitarbeit zusammen.


Zwischenprüfungen:
Insgesamt nehmen unsere Auszubildenden an drei Zwischenprüfungen während der dreijährigen Ausbildung teil.


Wiederholungsunterricht:
Im sechsten Semester werden unsere Auszubildenden auf das schriftliche, praktische und mündliche Examen vorbereitet.


Staatliches Examen:

  • nach MTA-Gesetz
  • schriftlich/mündlich/praktisch.
  • Anatomie/Physiologie/Pathophysiologie
  • Krankheitslehre
  • Psychologie
  • Chemie/Biochemie
  • Terminologie
  • Qualitätsmanagement
  • Berufs-Gesetz und Staatsbürgerkunde
  • Mathematik
  • Biologie und Ökologie
  • Hygiene
  • Physik
  • Statistik/EDV und Dokumentation
  • Einführungsunterricht Labor/Radiologie
  • EDV-Seminar | MS-Office-Programme
  • Chemisches Praktikum
  • Erste-Hilfe-Seminar
  • sechswöchiges Krankenpflegepraktikum am Klinikum Frankfurt Höchst

Die ärztliche Leitung der Schule obliegt Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radiologie am Klinikum Frankfurt Höchst.